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Wir waren 2014 auch im MDR Fernsehen zu sehen.

Die schönsten Weihnachtsbräuche | MDR FERNSEHEN | 23.12.2014 Das Neunerlei

Axel Bulthaupt hatte bei uns in Rittersgrün Gelegenheit, das Neunerlei mit zuzubereiten – und natürlich auch zu essen. Die Zutaten des Neunerleis kommen direkt vom Hof der Nestlers.

Die Gerichte des Neunerlei haben eine spezielle Bedeutung:

Die Gans, der Rotkohl : damit das Glück einem treu bleibt
Die Linsen: für das „Kleingeld“
Die Klöße : damit auch das „große Geld“ nicht fehlt
Sellerie: für die Manneskraft
Semmelmilch: dass man nicht krank wird
Sauerkraut : damit das Leben nicht sauer wird
Bratwurst: für den Erhalt von Kraft und Herzlichkeit
Kompott: dass man sich des Lebens freue

Für das Neunerlei gibt es natürlich auch viele Abwandlungen, denn eigentlich zelebriert jedes Dorf, jede Familie sein eigenes Neunerlei. Und mancherorts wird es gar zum Zwanzigerlei.

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Auszeichnungen / Preise

Hier finden Sie unsere gewonnenen Auszeichnungen und Preise.

Geschafft!

erschienen am 15.05.2015 in der Freien Presse

Geschafft - letzter Schultag! Eine Traktor-Armada ist am Mittwoch durch Reichenbach gezogen. Grund war der Schulabschluss der Landwirte im Berufsschulzentrum Reichenbach.

Angeführt wurde der Tross von Canthy Nestler, die mit ihrem Belarus MTS 80 aus dem 70 Kilometer entfernten Rittersgrün im Erzgebirge angetuckert kam. Bereits 3 Uhr in der Früh ist sie in dem Ort am Fuße des Fichtelberges gestartet und 6 Uhr im Berufsschulzentrum in Reichenbach eingetroffen.

Insgesamt 31 Landwirte, davon sieben junge Frauen, haben die Ausbildung im Berufsschulzentrum in Reichenbach absolviert. Im Juni stehen noch die Prüfungen in Theorie und Praxis an.

Hinterwälder überleben im Gebirge

Erschienen in der Zeitung „Freie Presse“ am 27.10.2008

Breitenbrunn/Rittersgrün. Es ist ein richtiges Herbst-Idyll, das da auf den Wiesen im Grenzgrund zu sehen ist: Eine Herde bunter Rinder – mit Kälbern und einer bimmelnden Leitkuh, sogar der Bulle steht mittendrin wie der sprichwörtliche Fels in der Brandung. Und gleich nebenan steht Jörg Nestler und schaut zufrieden auf die Tiere. Der Landwirt hat ein anspruchsvolles Hobby zum Nebenerwerb gemacht: Er züchtet eine vom Aussterben bedrohte Rinder-Rasse.

Jörg Nestler aus Rittersgrün hat ein anspruchsvolles Hobby zum Nebenerwerb gemacht: Er züchtet die von Aussterben bedrohte Rinderrasse „Hinterwälder“.

Auf den ersten Blick scheinen die Tiere, die dort friedlich am Hang grasen, gar keine Besonderheit zu sein – sie sehen für den Laien eben aus, wie -zig andere braun-weiß gescheckte Kühe, die man hier und da auf den Wiesen trifft.

Erst der zweite Blick offenbart, zumal vom Fachmann erläutert, das Spezielle. Denn wer genau hinsieht bemerkt, dass es nicht nur Kälber und Färsen sind, die dort grasen, sondern auch erwachsene Tiere. Nur sind sie eben ein bisschen kleiner als „normale Kühe“.

Das mag an ihrer Herkunft liegen. Denn die Rasse kommt eigentlich aus den rauen Hochlagen des Schwarzwaldes. Die „Hinterwälder“ sind dort besonders gut an das meist deftige Klima angepasst, geben aber vergleichsweise wenig Milch. Das mag einer der Gründe gewesen sein, warum sie in einer auf Hochleistung intensivierten Landwirtschaft der alten Bundesrepublik keine Rolle mehr spielten – jedenfalls gingen ihre Stückzahlen immer weiter zurück. Bis Ende der 1980er Jahre plötzlich jemand merkte, dass die Rasse auszusterben drohte.

Ein Förderverein im Südschwarzwald versuchte daraufhin, die Notbremse zu ziehen und züchtete „Hinterwälder“ fortan ganz zielgerichtet. Und der Ortspartnerschaft von Rittersgrün mit dem badischen Münstertal ist es zu verdanken, dass Jörg Nestler zum hiesigen Hinterwälder-Spezialisten wurde: Er nahm 1994 das damalige Partnergeschenk, ein Bullenkalb, in Pflege, kaufte zwei Kuhkälber dazu und wagte das Experiment einer Zucht im Erzgebirge. Heute stehen 25 Tiere bei ihm von Frühjahr bis Herbst auf der Weide.

Und Nestler selbst, der vor 24 Jahren nach Rittersgrün eingeheiratet hat und sich hier inzwischen pudelwohl fühlt, nachdem er sich „an den rauen Wind auf dem Hammerberg gewöhnt hatte“, ist zum Direktvermarkter geworden: Zweimal pro Jahr bietet er Fleisch und Wurst seiner „Hinterwälder“ zum Kauf an – der Vorrat reicht nie lange, denn Gourmets und Küchenprofis schätzen die Top-Qualität von Roulade, Roastbeef und Keulen.

Von Lars Rosenkranz

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Pressemappe Landwirtschaftsbetrieb Nestler

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